Spielbericht: Das Dschungelbuch
Kolpingbühne Starnberg
Spielbericht: Das Dschungelbuch
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des Findelkindes Mogli, das im Dschungel ausgesetzt und von einer Wolfsfamilie aufgezogen wird. Seine Freunde Baghira und Balu beschützen ihn vor dem Tiger Shir Khan, der Schlange Kaa und vor allem den Affen, die nur Unsinn im Kopf haben. Bei der Kolpingbühne Starnberg präsentieren 37 Kinder in wunderschönen Kostümen unter der Leitung der drei Regisseurinnen, Barbara Schwab, Verena Kammerlocher und Isabell Nuißl die Geschichte von Rudyard Kipling in der Version von Markus Weber lebendig und farbenfroh. Schön der Auftritt der fünf Geier mit ihrem Ruf: „Freie Bahn für freie Geier“, die man fast durch den Zuschauerraum fliegen sieht. Sehr elegant und farbenfroh ist die Schlange Kaa, die immer ihren Schwanz hinter sich herzerrt. Zwei nervös schwänzelnde Stinktiere betätigen sich als Spitzel von Shir Khan, Balu, der Bär, gewichtig und singstark, ist der Liebling der Kinder, wenn er seinen Song: Versuchs mal mit Gemütlichkeit intoniert. Die fünf Elefanten unter der Leitung von Oberst Hathi bringen Mogli das Marschieren bei, die acht Affen unter der Leitung von King Lui veranstalten mit ihm aber eher Unsinn und tollen durch den Urwald. Die erwachsenen Amateure der Kolpingbühne fungieren dabei nur als Kulissenschlepper und Aufpasser, dass nichts schiefgeht. Der Kolpingbühne Starnberg ist mit diesem Stück ein großer Wurf gelungen. Das Publikum ist begeistert. Wir ebenso.
Die Jugendgruppe der Kolpingbühne Starnberg besteht seit 1993 und bringt jedes Jahr ein Stück zur Aufführung. Die Kolpingbühne Starnberg selbst besteht seit 1963 und spielt vorwiegend heitere Stücke.



Quelle: Inge Kuhn
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